Parodontologie

(Behandlung von Zahnbetterkrankungen)

Die Parodontologie ist jenes Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Erkrankungen des Zahnhalteapparates beschäftigt.

Karies und Erkrankungen des Zahnhalteapparates in Form der Gingivitis und Parodontitis (landläufig: Parodontose) bedrohen vor allem unsere Zähne. Während die Karies vornehmlich im kindlichen und jugendlichen Gebiss auftritt, ist die Parodontitis vor allem eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Sie verläuft schleichend und zumeist schmerzlos, sodass sie oftmals der Aufmerksamkeit entgeht. Zahnfleischbluten ist ein erstes Zeichen, später kommen Schwellungen und Verfärbungen des Zahnfleisches hinzu. Im fortgeschrittenen Stadium treten so genannte Taschen, Spalträume zwischen Zahn und Kieferknochen auf. Der Zahn verliert seinen Halt, wird locker und fällt schließlich heraus.

Vorbeugen kann man der Erkrankung durch intensive häusliche und professionelle Zahnreinigung (siehe Prophylaxe). Aber auch wenn die Erkrankung schon vorliegt, kann zumindest der Fortschritt weitgehend verhindert werden. Dem Zahnarzt steht eine Reihe von Therapiemöglichkeiten dazu zur Verfügung. Sie reichen von konservativen Verfahren (geschlossene Kürettage) bis zu chirurgischen Eingriffen. Allerdings ist die Behandlung oftmals langwierig. Wird sie nicht durchgeführt, droht Zahnverlust. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass nach jüngsten Forschungsergebnissen die Parodontitis auch systemische Erkrankungen, wie Arteriosklerose oder Herzerkrankungen zumindest fördert.

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